Jesus-Glaube vs. Ich-Glaube

Wie so oft im Leben ist es auch im Bereich des Glaubens auf den ersten Blick schwierig, die Kopie vom Original zu unterscheiden. Den Unterschied erkennt man beim genauen Hinsehen natürlich an den Früchten. Beim Ich-Glauben werden die eigenen Vorstellungen und Wünsche erfüllt, die dennoch niemals wirklich befriedigt werden können. Der Jesus-Glaube hingegen sättigt und löst Freude, Leben, Zuversicht sowie Hoffnung in dir und deinen Mitmenschen aus!

Aber Achtung, nur weil ein Glaubensziel mit dem Evangelium oder eben mit dem Glauben zu tun hat, bedeutet das noch nicht, dass es sich um den Jesus-Glauben handelt. Die grössten christlichen Ziele kann man auch ein Leben lang mit einem Ich-Glauben verfolgen. Der Unterschied besteht darin, dass sich der Jesus-Glaube am Reich Gottes orientiert, während der Ich-Glaube den Menschen im Zentrum hält.

Was bedeutet das? Glaubst du, was du für wahr hältst, oder glaubst du, was die Wahrheit ist? Denn die Wahrheit (Jesus), das Fundament des Glaubens, ist alles, was Jesus verheißen, gelehrt und eingefordert hat.

Stell dir diesen Glauben wie eine Wolke vor, die über dir schwebt – sozusagen eine Cloud. Der Jesus-Glaube verbindet sich mit deinem Geist und du klinkst dich so, durch Jesus in dir, in die Reich-Gottes-Cloud ein. So manifestiert sich der Jesus-Glaube und du erlebst die Erfüllung des Gebets: «Dein Wille geschehe im Himmel wie auf Erden.»

Falls du den Preach zum Thema Glaube vom Sonntag verpasst hast oder noch einmal eintauchen möchtest, nutze den folgenden Link:

Glory! Hansjörg Stadelmann

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